Seit dem 15. Juni führt die Polizei in Malaga eine sommerliche Kampagne zur Überwachung der Strände durch, die bis zum 30. September andauert. Dabei wurden bislang 241 Bußgelder verhängt, davon 181 wegen illegalen Straßenhandels. Besonders betroffen sind Verkäufe von Lebensmitteln und Getränken ohne offizielle Gesundheitskontrollen, darunter Kuchen, Softdrinks, Früchte und alkoholische Cocktails. Zudem gab es 65 Bußgelder für den Verkauf von Kleidung und anderen Waren ohne Genehmigung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahmen liegt auf dem unerlaubten Campen an den Stränden, insbesondere in den Bereichen La Malagueta und Peñón del Cuervo. Hier wurden 14 Bußgelder ausgestellt, außerdem sieben Berichte wegen Mitnahme von Tieren an verbotene Strandabschnitte. Die Polizei warnt ausdrücklich vor den gesundheitlichen Risiken beim Kauf von nicht kontrollierten Lebensmitteln und Getränken von Straßenhändlern.
Neben diesen Verstößen überwachen die Einsatzkräfte auch aggressives und einschüchterndes Anbieten von Waren und Dienstleistungen, wofür 17 Bußgelder erteilt wurden. Häufig betroffen sind nicht genehmigte Massagen, die laut Stadtverwaltung meist von nicht qualifizierten Personen durchgeführt werden. Darüber hinaus gab es 36 Berichte wegen Besitz oder Konsum von Drogen. Die Polizeikontrollen umfassen außerdem die Überwachung von illegalem Parken, die Einhaltung von Regeln für Elektromobile und Fahrräder in Fußgänger- und Sperrzonen sowie die Verhinderung des Missbrauchs von Bootsanlegestellen entlang der Küste.
Die Maßnahmen werden von uniformierten und zivilen Beamten umgesetzt, die täglich in Morgen- und Nachmittagsschichten die Strände von Churriana bis Peñón del Cuervo patrouillieren. Unterstützt werden sie dabei durch Drohnen, Quads und Geländefahrzeuge. Nachts finden zudem Kontrollgänge an den Promenaden Ciudad de Melilla und Pablo Ruiz Picasso statt, um informelle Lager zu verhindern.
Die Kampagne soll die öffentliche Sicherheit an den Stränden verbessern, illegale Aktivitäten eindämmen und den Besuchern einen friedlichen Aufenthalt ermöglichen. Die Polizei hält die Kontrollen bis Ende September aufrecht und kündigt weitere Maßnahmen an, um die Einhaltung der Vorschriften auch in den kommenden Wochen sicherzustellen.
Quelle: surinenglish.com
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