Inflation in Malaga steigt auf 3,6 Prozent durch teureren Kraftstoff und Strom

Inflation in Malaga steigt auf 3,6 Prozent durch teureren Kraftstoff und Strom

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Von Thomas John - Redaktion Costa del Sol Nachrichten

13 August, 2026

Die Lebenshaltungskosten in der Provinz Malaga sind im Juli 2024 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent gestiegen. Damit hat sich die Inflationsrate im Vergleich zum Juni, als sie bei 3,1 Prozent lag, deutlich erhöht und erreicht den höchsten Wert seit Oktober 2023. Trotz dieses Anstiegs ist Malaga nicht die spanische Provinz mit der höchsten Inflation – diese Spitzenposition teilen sich Burgos und Kantabrien mit jeweils 4,3 Prozent. Auch in A Coruña, Girona und Pontevedra sowie Cuenca und Ourense wurden Inflationsraten von vier Prozent oder höher registriert. Die Inflation in Malaga entspricht exakt dem landesweiten Anstieg von 3,6 Prozent, der in Spanien insgesamt ebenfalls von 3,2 Prozent im Juni auf diesen Wert im Juli kletterte. Auf nationaler Ebene ist dies der stärkste Anstieg der Lebenshaltungskosten seit Mai 2024.

Die Hauptursachen für den Preisanstieg in Malaga und Spanien sind vor allem der Verkehrssektor sowie wohnungsbezogene Kosten. Die Preise für Kraftstoffe und Schmierstoffe für private Fahrzeuge stiegen im Juli deutlich an. So erhöhte sich der Transportpreisindex von 4,8 Prozent im Juni auf 6,6 Prozent im Juli, wobei die Nutzung privater Fahrzeuge um 10,4 Prozent teurer wurde (nach 6,8 Prozent im Vormonat). Auch die Wohnkosten legten zu: Sie stiegen im Jahresvergleich um 4 Prozent, während die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe mit 7,3 Prozent fast doppelt so stark anstiegen wie im Juni.

Neben diesen großen Kostentreibern zeigten sich weitere Preiserhöhungen bei Informations- und Kommunikationsdiensten, die von einer fast stagnierenden Entwicklung im Juni auf eine Steigerung von 2,2 Prozent im Juli wechselten. Kulturelle Dienstleistungen verzeichneten ein Jahr-zu-Jahr-Wachstum von 8,6 Prozent, was 1,7 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats liegt. Auch Unterkunftsdienstleistungen wurden mit einem Anstieg von 6,9 Prozent teurer, ebenso blieben Versicherungen und Sozialabgaben mit 6,2 Prozent auf hohem Niveau stabil.

Während Kraftstoff, Strom und kulturelle Angebote teurer wurden, zeigte sich bei den Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken eine Entspannung: Die Preissteigerung fiel von 2,2 Prozent im Juni auf 1,9 Prozent im Juli. Auch die Preise für Gastronomie sanken leicht von 4,7 auf 4,5 Prozent. Im Gegensatz dazu beschleunigte sich die Preissteigerung bei alkoholischen Getränken auf 3,6 Prozent.

Die Sommerschlussverkäufe wirkten sich ebenfalls auf die Inflationszahlen aus: Bekleidung und Schuhe verbilligten sich im Jahresvergleich um 2,3 Prozent, wobei Kleidung um 2,8 Prozent und Schuhe um 0,7 Prozent günstiger wurden. Möbel und Haushaltswaren verteuerten sich hingegen weniger stark, die Preissteigerung sank von 1,7 auf 0,6 Prozent. Besonders Haushaltsgeräte wurden mit einem Rückgang von 3 Prozent günstiger, ebenso Haushaltswäsche und Glas- sowie Tischwaren.

Für Einwohner und Urlauber an der Costa del Sol bedeutet die gestiegene Inflation vor allem höhere Kosten für Kraftstoff und Energie, was sich auf Mobilität und Wohnkosten auswirkt. Die moderate Entspannung bei Lebensmitteln und Bekleidung bietet dagegen etwas Entlastung im Alltag. Die weitere Entwicklung der Inflation wird insbesondere von den Energiepreisen abhängen, die aktuell maßgeblich die Lebenshaltungskosten beeinflussen. Beobachter und Betroffene sollten die kommenden Inflationsberichte genau verfolgen, um auf mögliche weitere Kostensteigerungen vorbereitet zu sein.

Quelle: surinenglish.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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