In Málaga hat die Polizei einen 40-jährigen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, einen versuchten Totschlag begangen zu haben. Der Tatverdächtige stach in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag, dem 31. Juli, mit einem großen Küchenmesser auf einen 48-jährigen Mann ein. Die Auseinandersetzung ereignete sich in der Calle Actriz Rosario Pino.
Die Polizei wurde durch laute Stimmen auf eine Streitigkeit in einer Bar aufmerksam gemacht. Während die Beamten sich zum Einsatzort begaben, begegneten sie zwei Männern, die davonliefen. Einer der Männer hatte Blutspuren am Kopf, Gesicht und an der Kleidung. Er gab spontan zu, kurz zuvor einen Mann erstochen zu haben und das Messer am Eingang der Bar weggeworfen zu haben. Daraufhin wurde er von der Polizei festgehalten.
Die Beamten begaben sich gemeinsam mit dem Bruder des Tatverdächtigen zurück zur Bar, wo die verletzte Person auf der Terrasse saß und starke Schmerzen zeigte. Rettungskräfte wurden hinzugezogen und brachten den schwer verletzten Mann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Das benutzte Messer, ein 19 Zentimeter langes Küchenmesser mit breiter Klinge, wurde in der Nähe sichergestellt.
Ermittlungen und Zeugenaussagen ergaben, dass es vor der Tat zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Angehörigen beider Parteien gekommen war, bei der auch Drohungen gefallen sein sollen. Der Beschuldigte verließ zunächst den Ort, kehrte aber wenige Minuten später mit dem Messer zurück und stach seinem Kontrahenten von hinten in die rechte Seite des Bauches.
Der Verletzte wurde in die Intensivstation eingeliefert, befindet sich aber derzeit außer Lebensgefahr. Der festgenommene Mann wurde zunächst medizinisch versorgt, anschließend zur Polizeistation gebracht und wird nun der Justiz übergeben.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Ermittlungen weiterlaufen und bittet Zeugen, die weitere Hinweise zum Tathergang geben können, sich zu melden. Für Anwohner und Besucher der Costa del Sol bleibt die Situation aufmerksam zu verfolgen, da das Ereignis die Sicherheit in der Gegend betrifft.
Quelle: 20minutos.es
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