Marbella: Polizei schließt Cannabis-Club mit verstecktem Haschisch

Marbella: Polizei schließt Cannabis-Club mit verstecktem Haschisch

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Von Thomas John - Redaktion Costa del Sol Nachrichten

16 August, 2026

In Marbella hat die Policía Nacional einen Cannabis-Club geschlossen, der offenbar als Deckmantel für einen organisierten Drogenhandel genutzt wurde. Nach Hinweisen auf eine systematische Drogenverteilung in einem Café auf einem zentralen Platz der Stadt leitete die Drogenfahndung der örtlichen Polizeistation die Ermittlungen ein. Die Ermittler überwachten die Örtlichkeit und identifizierten die Verantwortlichen, bevor sie zwei Durchsuchungen durchführten – eine im Café selbst und eine in einer Privatwohnung, die den mutmaßlichen Drahtziehern zugeordnet wird.

Bei den Einsätzen wurden fünf Personen festgenommen. Zwei davon im Café, wo bereits ein Teil des Drogenvorrats zum Verkauf vorbereitet war. Die anderen drei wurden an der privaten Adresse der Verdächtigen festgenommen. Die Ermittler stellten fest, dass der Club als sogenannter „club cannábico“ betrieben wurde, ein privater Mitgliederverein, der in Spanien eine rechtliche Grauzone nutzt, um Cannabis für den Eigenbedarf in geschlossenen Räumen anzubauen und zu konsumieren. Der Verkauf an Nicht-Mitglieder oder die breite Öffentlichkeit ist jedoch illegal. Die Polizei bewertete den Club als Teil eines größeren Netzwerks, das den legalen Rahmen missbrauchte, um Drogenhandel zu betreiben.

Die spektakulärste Entdeckung gelang in der Wohnung der mutmaßlichen Hauptverantwortlichen. In einem Gefrierschrank fanden die Beamten elf Haschisch-Tabletten, die in Schokoladenpapier eingewickelt waren, um den Anschein gewöhnlicher Schokoriegel zu erwecken. Neben den Drogen wurden mehr als 32.000 Euro Bargeld, zwei Fahrzeuge und vier Luxusuhren sichergestellt. Insgesamt beschlagnahmten die Ermittler an beiden Orten 3,41 Kilogramm Marihuana, 1,55 Kilogramm Haschisch, etwa 50 vorgerollte Joints sowie rund 20 mit THC gefüllte Vape-Pens.

Ein Richter ordnete daraufhin die vorübergehende Schließung des Cafés an. Die örtliche Polizei von Marbella unterstützte die Maßnahme und setzte die Schließung administrativ durch, sodass der Betrieb sofort eingestellt wurde. Die fünf Festgenommenen wurden der Justiz übergeben. Die Ermittlungen zum zugrunde liegenden Drogenhandelsnetzwerk laufen weiter, weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen.

Diese Maßnahmen unterstreichen die Bemühungen der Behörden, illegale Drogenaktivitäten in Marbella und der gesamten Costa del Sol zu bekämpfen. Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer bedeutet dies eine erhöhte Aufmerksamkeit der Polizei gegenüber der Nutzung von Cannabis-Clubs als Deckmantel für kriminelle Machenschaften. Die Behörden raten zur Vorsicht und weisen darauf hin, dass der Verkauf von Cannabis außerhalb der rechtlichen Grenzen strafbar bleibt.

Quelle: euroweeklynews.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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