Spanien verhängt über 69.000 Bußgelder bei verstärkten Sommer-Geschwindigkeitskontrollen

Spanien verhängt über 69.000 Bußgelder bei verstärkten Sommer-Geschwindigkeitskontrollen

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Von Thomas John - Redaktion Costa del Sol Nachrichten

19 August, 2026

Zwischen dem 3. und 9. August 2026 haben die spanischen Verkehrskontrollbehörden mehr als 69.000 Fahrer wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit mit Bußgeldern belegt. Die landesweite Kontrolle umfasste über 3.000 Kontrollpunkte, an denen insgesamt mehr als eine Million Fahrzeuge überprüft wurden. Etwa 6,7 Prozent der kontrollierten Fahrer wurden dabei mit einem Bußgeld belegt. Im Rahmen der von Juni bis Oktober laufenden Sicherheitskampagne setzte die Guardia Civil 3.466 Kontrollstellen ein.

Die meisten Verstöße wurden auf Autobahnen und Schnellstraßen registriert, mit über 38.000 Bußgeldern – mehr als die Hälfte aller verhängten Strafen. Auffällig ist jedoch, dass auf konventionellen Landstraßen der Anteil der erwischten Fahrer mit über 7 Prozent höher lag als auf Autobahnen mit 6,37 Prozent. Auch innerorts wurden 2.329 Verstöße festgestellt.

Besonders gravierend sind die Fälle von extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen, bei denen 19 Fahrer mit einer Überschreitung von mehr als 80 km/h über dem Limit an die spanischen Gerichte weitergeleitet wurden. Diese Zahl hat sich gegenüber einer vergleichbaren Kampagne vor zwei Jahren fast verdreifacht. Die Behörden sehen darin ein Zeichen für anhaltend gefährliches Fahrverhalten und diskutieren mögliche Verschärfungen der bestehenden Regeln.

In der Region Andalusien, die rund 28 Prozent aller Bußgelder des Landes verzeichnet, wurden vor Beginn der Kampagne besonders stark befahrene Routen wie die A-7 Küstenautobahn durch Cádiz, Málaga, Granada und Almería sowie die A-92, A-4, A-45 und A-49 kontrolliert. Zusätzlich standen gefährliche Landstraßen wie die N-351 bei La Línea, die N-431 in Richtung portugiesische Grenze und Abschnitte der N-340 im Fokus der Kontrollen. Im vergangenen Jahr wurden in Andalusien über 275.000 Fahrzeuge kontrolliert, wobei etwa 11 Prozent der Fahrer ein Bußgeld erhielten. Allein in der Provinz Sevilla wurden mehr als 1.800 Strafen verhängt.

Für Urlauber und in Spanien lebende Ausländer ist die aktuelle Aktion eine deutliche Erinnerung daran, dass die Verkehrskontrollen weit über die bekannten, fest installierten Radaranlagen hinausgehen. Die Guardia Civil nutzt auch unmarkierte Fahrzeuge und mobile Messgeräte, die ohne Vorwarnung eingesetzt werden. Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen beginnen meist bei etwa 100 Euro und steigen je nach Schwere des Vergehens deutlich an.

Da die Sommerferien noch andauern und mit weiterem Reiseverkehr gerechnet wird, ist mit anhaltend intensiven Kontrollen zu rechnen. Auch auf Routen ohne fest installierte Radargeräte wird verstärkt überprüft, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Quelle: euroweeklynews.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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