Die Provinz Málaga hat mit 835.500 Beschäftigten einen neuen Rekord bei der Erwerbstätigkeit erreicht und weist mit einer Aktivitätsquote von 62,21 Prozent die höchste Quote in ganz Andalusien auf. Dies verdeutlicht die Stärke und Dynamik des regionalen Wirtschaftssektors, wie die Präsidentin der Provinzorganisation der Neuen Generationen der Partido Popular (PP) in Málaga, Jéssica Trujillo, hervorhebt. Trotz der von ihr als „asfixia fiscal“ bezeichneten Steuerbelastungen durch die Zentralregierung unter Ministerpräsident Sánchez konnte die Provinz ein Beschäftigungswachstum von 45 Prozent seit 2016 verzeichnen – deutlich über dem nationalen Durchschnitt von 24,5 Prozent.
Besonders hervorzuheben ist die positive Entwicklung bei der Jugendarbeitslosigkeit: Der Anteil der unter 25-Jährigen unter den Arbeitslosen sank im letzten Jahr um 16,63 Prozent und macht lediglich 6,50 Prozent der Gesamtarbeitslosigkeit in Málaga aus – der niedrigste Wert unter den acht andalusischen Provinzen. Dies zeigt, dass Málaga zunehmend attraktive Chancen für junge Menschen bietet, um beruflich Fuß zu fassen, zu gründen und sich langfristig zu etablieren.
Die wirtschaftliche Entwicklung wird laut Trujillo maßgeblich durch den Beitrag von Unternehmen und Selbstständigen getragen, die trotz der als hinderlich empfundenen Steuer- und Verwaltungsbelastungen Arbeitsplätze schaffen und das Wachstum fördern. Málaga profitiere dabei von einem stabilen und vertrauenswürdigen Umfeld mit Rechtssicherheit, das Investitionen anziehe. Die Kritik an der Zentralregierung richtet sich gegen jährliche Steuererhöhungen und Bürokratie, die nach Ansicht der PP die wirtschaftliche Aktivität erschweren.
Die Wirtschaftsstruktur Málagas ist vielfältig: Neben dem weiterhin starken Tourismussektor gewinnt der Technologiebereich mit innovativen und wissensintensiven Branchen an Bedeutung. Ein Beispiel hierfür ist der Málaga TechPark, der bereits über 29.000 Arbeitsplätze bietet und als Magnet für Talente, Investitionen und hochwertige Projekte gilt.
Diese positive Entwicklung ist eingebettet in den allgemein verbesserten Arbeitsmarkt Andalusiens, der seit 63 Monaten einen kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnet und aktuell die niedrigste Zahl an Arbeitslosen seit 2007 aufweist. Die PP setzt sich weiterhin dafür ein, bürokratische Hürden abzubauen und ein investitionsfreundliches Klima zu schaffen, um insbesondere jungen Menschen in Málaga Perspektiven zu eröffnen und die wirtschaftliche Dynamik zu erhalten.
Quelle: andaluciainformacion.es
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