Das spanische Verkehrsministerium hat die Bauarbeiten zur Verringerung der Lärmbelastung entlang der Autobahn AP-7 im Abschnitt zwischen Málaga und Estepona abgeschlossen, konkret zwischen den Kilometern 995,9 und 997,6. Die Maßnahmen erstrecken sich über die Gemeinden Málaga und Torremolinos und umfassen die Installation von drei metallischen Lärmschutzwänden auf einer Gesamtlänge von rund 1.833 Metern.
Die erste dieser Barrieren wurde auf der linken Seite der Autobahn in Fahrtrichtung Málaga zwischen den Kilometern 997,6 und 997,1 errichtet. Sie ist 500 Meter lang, 4,5 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von 2.250 Quadratmetern. Die zweite Wand befindet sich ebenfalls auf der linken Seite zwischen den Kilometern 997,1 und 996,4, misst 685 Meter in der Länge, vier Meter in der Höhe und umfasst etwa 2.740 Quadratmeter. Die dritte Schutzwand steht auf der rechten Seite der Autobahn zwischen den Kilometern 996,6 und 997,3 in Fahrtrichtung Cádiz, ist 648 Meter lang, drei Meter hoch und hat eine Fläche von knapp 1.944 Quadratmetern.
Diese Bauarbeiten sind Teil der zweiten Phase des Planes zur Lärmbekämpfung (Plan de Acción contra el Ruido), der darauf abzielt, die Lärmbelastung in städtischen und vorstädtischen Gebieten durch Verkehrsinfrastruktur zu reduzieren. Die Maßnahmen orientieren sich an den Vorgaben der europäischen Richtlinie zur Bewertung und Kontrolle von Umgebungslärm, um eine einheitliche und wirksame Lärmminderung in der EU sicherzustellen.
Die Investition in Höhe von 3,3 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer wurde durch europäische Mittel im Rahmen des Wiederaufbauplans finanziert. Die Standorte und Maße der Lärmschutzwände wurden durch technische Studien bestimmt, um an den am stärksten betroffenen Abschnitten die maximale Wirkung zu erzielen. Die unterschiedlichen Höhen der Barrieren zwischen drei und 4,5 Metern entsprechen den örtlichen Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben.
Für Anwohner und Reisende entlang der Costa del Sol bedeutet die Fertigstellung der Lärmschutzwände eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität durch geringere Lärmbelastung. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Umweltverträglichkeit der stark frequentierten AP-7 zu erhöhen, die als wichtige Verkehrsachse zwischen Málaga und Estepona fungiert.
Die Arbeiten sind damit abgeschlossen, und der Verkehr auf der AP-7 kann ohne weitere Einschränkungen passieren. Künftige Überprüfungen werden zeigen, wie effektiv die Lärmschutzwände den Umgebungslärm reduzieren und ob weitere Maßnahmen notwendig sind.
Quelle: andaluciainformacion.es
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