Die rund 14.000 Beschäftigten von Airbus in Spanien haben am Dienstag mit einem unbefristeten Streik begonnen. Die Entscheidung fiel in den Gewerkschaftsversammlungen der CGT, UGT und UTIL, nachdem das letzte Angebot des Unternehmens abgelehnt wurde. Eine Ausnahme bildet Cádiz, wo die Abstimmung erst am 1. September stattfinden wird. Die Belegschaft fordert unter anderem die Rückgewinnung der in den vergangenen Jahren verlorenen Kaufkraft, soziale Verbesserungen und die Beibehaltung von zwei Tagen Homeoffice pro Woche. Bereits im Juli hatte es erste Streikaktionen gegeben.
Die Streiks betreffen die Standorte in Getafe mit etwa 9.000 Mitarbeitern, Illescas, Albacete, Cádiz sowie die beiden Zentren in Sevilla (Tablada und San Pablo). Airbus, das zu den Regierungen Frankreichs, Deutschlands und Spaniens gehört, zeigt sich besorgt über die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen auf das Unternehmensimage. Gleichzeitig betont die Unternehmensführung die Bereitschaft zu Verhandlungen und die Hoffnung auf eine zügige Einigung, die für das Unternehmen, die Kunden und das gemeinsame Projekt in Spanien wichtig sei.
Airbus hält an seinem Vorschlag fest, der laut eigener Darstellung die Anliegen der Mitarbeiter und ihrer Vertreter berücksichtigt. Die Gespräche sollen im Rahmen eines täglichen Verhandlungsplans fortgesetzt werden, um eine Übereinkunft zu erzielen, die für beide Seiten von Interesse ist. Die Streiks signalisieren die anhaltenden Spannungen zwischen der Belegschaft und dem Management bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Vergütung.
Für die betroffenen Regionen und insbesondere die Mitarbeiter bedeutet der Streik eine erhebliche Belastung, da Airbus eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielt. Die Fortsetzung der Verhandlungen wird daher mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, da eine Einigung entscheidend für die Stabilität des Unternehmens und die Beschäftigungssituation in Spanien ist. Die Entwicklung in den kommenden Tagen wird zeigen, ob es gelingt, die Konflikte zu lösen oder ob die Streikmaßnahmen andauern.
Quelle: hosteltur.com
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