Fuengirola beginnt Bau des 49-Millionen-Euro-Parkhauses in Los Boliches

Fuengirola beginnt Bau des 49-Millionen-Euro-Parkhauses in Los Boliches

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Von Thomas John - Redaktion Costa del Sol Nachrichten

2 September, 2026

In Fuengirola hat der Abriss des alten Santa Fe-Antonio Basilio-Geländes in Los Boliches begonnen, um Platz für das bislang kostenintensivste öffentliche Bauprojekt der Stadt zu schaffen. Die Stadtverwaltung investiert über 48 Millionen Euro in ein dreigeschossiges unterirdisches Parkhaus mit 1.070 Stellplätzen, einen neu errichteten Sportplatz sowie ein neues Gerichtsgebäude auf demselben Grundstück.

Der Bürgermeisterin Ana Mula zufolge sollen durch das Projekt nicht nur dringend benötigte Parkmöglichkeiten geschaffen werden, sondern auch eine moderne Sportstätte und ein zentrales Gerichtsgebäude, das die bisher über mehrere Standorte verteilten Gerichtsräume zusammenführt. Die Fläche des Areals wird von knapp über 13.000 auf etwa 14.500 Quadratmeter vergrößert, indem ein Teil der angrenzenden Calle Francisco Rivera Paquirri mit einbezogen wird.

Der Auftrag für den Bau wurde an ein Gemeinschaftsunternehmen von Vialterra Infraestructuras und Urbasur Actividades y Servicios vergeben, das sowohl den Preis als auch den Zeitplan optimierte. Die technische Planung soll innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein, gefolgt von einer Bauzeit von 29 Monaten. Besonders bemerkenswert ist das Angebot der Auftragnehmer, das Parkhaus bereits zu öffnen, sobald die Parkdecks fertiggestellt sind, auch wenn der Sportplatz und das Gerichtsgebäude noch im Bau sind. Dadurch soll die Parkplatzsituation in Los Boliches, die besonders im Sommer angespannt ist, deutlich entschärft werden.

Der neue Sportplatz wird um 90 Grad gedreht und erhält neben überdachten Hallen für Hockey und Volleyball eine dritte multifunktionale Sporthalle. Zudem sind Tribünen, Umkleideräume, Lagerräume, ein Café, ein Sanitätsraum, ein Unterrichtszimmer sowie öffentliche Toiletten geplant. Auf dem Dach des Gebäudekomplexes entsteht ein 312,5 Quadratmeter großer Außenpool, der für Freizeitaktivitäten, nicht für Wettkämpfe, vorgesehen ist.

Das neue Gerichtsgebäude wird mehr als 7.000 Quadratmeter umfassen und die derzeit in mehreren Gebäuden verteilten Justizdienste zentralisieren. Der Zugang zu diesem Bereich ist räumlich vom Sportbereich getrennt, basierend auf einer Vereinbarung mit der andalusischen Justizverwaltung. Bürgermeisterin Mula bezeichnete das Projekt als die größte Investition in Fuengirola, die durch Steuergelder der Einwohner sowie das städtische „Modelo Fuengirola“ finanziert wird. Ergänzend dazu sind auch Modernisierungen der Zugverbindung zwischen Málaga und Fuengirola Teil des umfassenden Mobilitätskonzepts.

Für Einwohner und Urlauber an der Costa del Sol bedeutet das Projekt eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur, sowohl im Bereich der Parkmöglichkeiten als auch bei Sport- und Justizeinrichtungen. Die geplante Fertigstellung in knapp dreieinhalb Jahren markiert einen wichtigen Meilenstein für die Stadtentwicklung von Fuengirola und verspricht langfristig eine Entlastung des innerstädtischen Verkehrs sowie eine Aufwertung der öffentlichen Angebote in Los Boliches.

Quelle: euroweeklynews.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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