In Nueva Andalucía, einem Stadtteil von Marbella, wird derzeit der größte Sportkomplex der Region errichtet. Das Projekt, das ein Budget von 15 Millionen Euro umfasst, ist bereits zu mehr als der Hälfte fertiggestellt. Auf einer Fläche von über 30.000 Quadratmetern entstehen unter anderem ein Fußballfeld mit Kunstrasen und eine offiziell anerkannte 400-Meter-Leichtathletikbahn mit acht Bahnen. Beide Anlagen sollen bis Ende dieses Jahres fertiggestellt und für den Sportbetrieb freigegeben werden.
Der Sportkomplex wird außerdem ein angrenzendes Gebäude mit einer Fläche von 6.000 Quadratmetern erhalten, das Verwaltungsräume, Bereiche für Sportvereine und Schiedsrichter sowie verschiedene Unterstützungsdienste für die Sportanlagen beherbergen wird. In einer zweiten Bauphase, die noch folgen soll, ist die Errichtung eines olympischen Schwimmbeckens geplant. Dieses wird als wichtige Ergänzung der Sportinfrastruktur in Marbella angesehen und soll das Angebot für Sportler und Vereine deutlich erweitern.
Die Bürgermeisterin von Marbella, Ángeles Muñoz, besuchte die Baustelle zusammen mit den zuständigen Stadträten für Bauwesen, Sport und den Stadtbezirk, um sich über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren. Sie betonte die Bedeutung des Projekts als die bislang größte Investition in Bezug auf die Größe des Baugrundstücks. Die Verwaltung arbeitet nach ihren Angaben eng mit den ausführenden Baufirmen zusammen, um die Termine einzuhalten. Außerdem wird das Sportressort aktiv mit den lokalen Vereinen kommunizieren, um deren Anforderungen in die weitere Planung einzubeziehen.
Der neue Sportkomplex wird vor allem die Bewohner von Nueva Andalucía und Marbella ansprechen, die künftig bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfinden. Auch der Veranstaltungsort mit einer Tribüne für 1.000 Zuschauer schafft neue Möglichkeiten für regionale Sportevents. Die Fertigstellung der ersten Bauphase bis Ende des Jahres stellt einen wichtigen Meilenstein dar, bevor die Erweiterung um das Schwimmbad folgt. Die weitere Entwicklung wird maßgeblich vom Baufortschritt und den Rückmeldungen der Nutzer abhängen.
Quelle: malagapress.com
Zum Original