600 Kilogramm weggeworfene E-Zigaretten gefährden Müllabfuhr an der Costa del Sol

600 Kilogramm weggeworfene E-Zigaretten gefährden Müllabfuhr an der Costa del Sol

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Von Thomas John - Redaktion Costa del Sol Nachrichten

19 September, 2026

Seit März dieses Jahres haben die Müllentsorger an der Costa del Sol rund 600 Kilogramm weggeworfene E-Zigaretten und Vapes eingesammelt. Dies entspricht etwa 100 Kilogramm pro Monat und zeigt eine rapide Veränderung bei den im Haushaltsmüll auftauchenden Abfallarten. Die Geräte enthalten Lithiumzellen, die bei unsachgemäßer Entsorgung ein hohes Brandrisiko bergen. Insbesondere beschädigte Batterien können sich schnell überhitzen und so Brände während der Müllabfuhr oder in Recyclinganlagen auslösen. Solche Vorfälle gab es bereits bei ähnlichen Lithium-Ionen-Zellen, etwa in E-Bike-Akkus, die sich nur schwer löschen lassen. Die lokale Abfallbehörde warnt daher ausdrücklich davor, E-Zigaretten in den Hausmüll oder in die üblichen Recyclingbehälter zu werfen. Stattdessen sollten Einweg-Vapes zu speziellen Sammelstellen gebracht werden, die in Recyclingzentren oder bei Händlern mit Rücknahmesystemen für Elektro- und Elektronikschrott eingerichtet sind. Viele Tabakläden und Fachhändler bieten bereits eigene Rücknahmesysteme an, um die ordnungsgemäße Entsorgung sicherzustellen. Wiederaufladbare Modelle sind vor der Entsorgung zu zerlegen, wobei Batterien separat in dafür vorgesehene Lithium-Sammelbehälter gegeben werden müssen, um die Recyclingprozesse sicherer zu machen. Die Aufbereitung der gesammelten Geräte erfordert manuelle Sortierung, da die Mischung aus Kunststoff, Metall und Batteriezellen nicht automatisch getrennt werden kann. Die Betreiber der Hauptabfallbehandlungsanlage bemühen sich, das Recycling so zu gestalten, dass Schadstoffe nicht in Boden oder Wasser gelangen und wertvolle Rohstoffe wie Aluminium und Kobalt zurückgewonnen werden können. Die steigende Menge weggeworfener E-Zigaretten zeigt, dass sich das Konsumverhalten in der Region verändert hat und stellt eine neue Herausforderung für die Müllentsorgung dar. Für Anwohner und Beschäftigte im Recyclingbereich bedeutet dies erhöhte Vorsicht und Anpassung der Entsorgungswege. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, die richtigen Entsorgungsstellen zu nutzen, um Brände zu vermeiden und die Umwelt zu schützen. Die Entwicklung der Sammelmengen wird weiterhin beobachtet, um die Abfalllogistik entsprechend anpassen zu können.

Quelle: euroweeklynews.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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