Ein Feuer an Bord eines Fischkutters in der Nähe von Fuengirola hat am Freitagmorgen gegen 6:30 Uhr einen Einsatz der Seenotrettung ausgelöst. Das betroffene Schiff befand sich etwa drei Seemeilen vor der Küste. Die Notlage wurde durch den Fischkutter Rumbo Sohail gemeldet, der auf das Feuer an Bord einer anderen Fischereifahrzeug aufmerksam machte.
Der Seenotrettungsdienst reagierte umgehend: Der Koordinationszentrale in Tarifa entsandte den Rettungshubschrauber Helimer 222 sowie das Rettungsboot Salvamar Alnitak zum Unglücksort. Während die Einsatzkräfte unterwegs waren, bestätigte der Kapitän des betroffenen Kutters, dass das Feuer unter Kontrolle sei. Die Besatzung wurde angewiesen, sich auf Deck aufzuhalten und einen sicheren Abstand zur Brandstelle zu wahren.
Zusätzlich wurden die Fischer angewiesen, die Rettungsmittel bereitzuhalten, falls sich die Lage verschlechtern sollte und eine Evakuierung erforderlich wird. Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte das Schiff den Hafen von Fuengirola erreichen und dort gegen 9:00 Uhr sicher anlegen.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung schneller Reaktionen und koordinierter Einsätze bei Notfällen auf See, insbesondere für die Fischereigemeinschaft entlang der Costa del Sol. Für die betroffenen Fischer bedeutete die Situation eine erhebliche Gefahr, die durch umsichtiges Verhalten und professionelle Rettungsmaßnahmen abgewendet werden konnte.
Die Seenotrettung hat den Einsatz erfolgreich abgeschlossen, weitere Maßnahmen sind derzeit nicht bekannt. Für die Küstenregion bleibt es wichtig, auf schnelle Alarmierung und Vorbereitung im Falle von Bränden auf Schiffen zu achten, um Gefahren für Mensch und Umwelt zu minimieren.
Quelle: areacostadelsol.com
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