Rund 40 Gäste nach Hochzeitsbankett in Benalmádena erkrankt – Gesundheitsuntersuchung läuft

Rund 40 Gäste nach Hochzeitsbankett in Benalmádena erkrankt – Gesundheitsuntersuchung läuft

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Von Thomas John - Redaktion Costa del Sol Nachrichten

14 Oktober, 2026

Rund 40 Hochzeitsgäste in Benalmádena erkrankt – Gesundheitsbehörde untersucht Bankett

Nach einer Hochzeitsfeier in einem Vier-Sterne-Hotel im Stadtteil Torrequebrada in Benalmádena sind rund 40 Gäste mit Magen-Darm-Beschwerden erkrankt. Die Feier fand am Samstag, dem 10. Oktober 2026, statt. Etwa die Hälfte der rund 80 Teilnehmer entwickelte anschließend Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen.

Die Gesundheitsbehörden der Junta de Andalucía untersuchen einen möglichen lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch. Welcher Erreger oder welche Ursache hinter den Erkrankungen steckt, ist bislang nicht bestätigt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ort: Vier-Sterne-Hotel in Torrequebrada, Benalmádena
  • Veranstaltung: Hochzeitsbankett am 10. Oktober 2026
  • Betroffene: Rund 40 von etwa 80 Hochzeitsgästen
  • Symptome: Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen und teilweise Fieber
  • Medizinische Versorgung: Mehrere Betroffene suchten Gesundheitszentren auf; nach bisherigen Angaben keine stationären Krankenhausaufnahmen
  • Untersuchung: Die andalusischen Gesundheitsbehörden prüfen einen möglichen Zusammenhang mit dem Hochzeitsessen.
  • Ursache: Bislang weder ein bestimmtes Lebensmittel noch ein Erreger bestätigt

Erkrankungen nach Hochzeitsfeier in Torrequebrada

Die Hochzeitsgesellschaft traf sich am 10. Oktober gegen 14 Uhr in einem Vier-Sterne-Hotel im Stadtteil Torrequebrada. Rund eine Stunde später begann das Bankett, das sich nach Medienberichten bis etwa 18 Uhr erstreckte.

An der Feier nahmen ungefähr 80 Personen teil.

Noch in der folgenden Nacht entwickelten mehrere Gäste Magen-Darm-Beschwerden. Bei anderen traten die Symptome erst am Sonntagmorgen auf.

Insgesamt sollen rund 40 Personen betroffen sein.

Der zeitliche Zusammenhang mit der Hochzeitsfeier führte zu dem Verdacht auf einen lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch. Ob tatsächlich eine gemeinsame Lebensmittelquelle verantwortlich war, müssen die Untersuchungen erst zeigen.

Welche Beschwerden hatten die Betroffenen?

Nach Angaben aus dem Kreis der Hochzeitsgäste traten vor allem Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen auf.

Einige Erkrankte berichteten außerdem über Fieber und starke körperliche Erschöpfung.

Mehrere Betroffene ließen sich in örtlichen Gesundheitszentren medizinisch untersuchen.

In einzelnen Fällen waren beide Partner so stark beeinträchtigt, dass sie nicht selbst zu einer medizinischen Einrichtung fahren konnten und einen Krankenwagen benötigten.

Nach den bislang veröffentlichten Angaben musste jedoch niemand stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Informationen über den weiteren Gesundheitszustand sämtlicher Betroffener liegen nicht vor.

Welche Speisen wurden beim Bankett serviert?

Nach den vorliegenden Berichten umfasste das Hochzeitsmenü verschiedene Vorspeisen und Hauptgerichte.

Zu Beginn wurden unter anderem spanischer Schinken und Salmorejo, eine kalte andalusische Tomatensuppe, angeboten.

Anschließend standen Garnelenrisotto sowie Fleisch mit Sauce Hollandaise auf der Speisekarte. Zum Dessert wurde Millefeuille, ein Blätterteiggebäck mit Cremefüllung, serviert.

Bislang gibt es keinen Nachweis, dass eines dieser Gerichte die Erkrankungen verursacht hat.

Die Nennung des Menüs dient der Beschreibung des Veranstaltungsablaufs. Sie lässt keine Rückschlüsse auf die Sicherheit einzelner Lebensmittel oder die Verantwortung des Küchenpersonals zu.

Gesundheitsbehörde untersucht möglichen Krankheitsausbruch

Die Gesundheitsbehörden der Junta de Andalucía haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache der Erkrankungen festzustellen.

Dabei werden nach dem bisherigen Bericht Proben entnommen und die Umstände des Banketts überprüft.

Bei der Untersuchung eines möglichen lebensmittelbedingten Ausbruchs können verschiedene Informationen relevant sein: Welche Speisen haben die Betroffenen gegessen? Wann traten die ersten Symptome auf? Sind auch Gäste erkrankt, die bestimmte Gerichte nicht verzehrt haben?

Solche Angaben helfen, mögliche Gemeinsamkeiten zwischen den Erkrankungsfällen zu erkennen.

Zusätzlich können Lebensmittelproben und gegebenenfalls medizinische Untersuchungen Hinweise auf einen Krankheitserreger liefern.

Ob die Ursache in einem Lebensmittel, einer Verunreinigung während der Zubereitung oder einem anderen Übertragungsweg liegt, ist noch offen.

Warum sind aufbewahrte Lebensmittelproben wichtig?

Bei größeren gastronomischen Veranstaltungen können sogenannte Rückstellproben eine wichtige Rolle spielen.

Dabei werden repräsentative Portionen zubereiteter Speisen unter kontrollierten Bedingungen aufbewahrt.

Kommt es nach einer Veranstaltung zu mehreren Erkrankungen, können diese Proben untersucht werden.

Das spanische Lebensmittelrecht sieht für bestimmte gastronomische Angebote und Veranstaltungen entsprechende Anforderungen vor.

Ob im konkreten Fall Rückstellproben sämtlicher servierter Gerichte vorhanden sind und welche Ergebnisse sie liefern, wurde bislang nicht mitgeteilt.

Was sollten weitere Betroffene beachten?

Personen, die an der Hochzeitsfeier teilgenommen haben und anschließend Magen-Darm-Beschwerden entwickelten, sollten bei anhaltenden oder stärkeren Symptomen medizinischen Rat einholen.

Besonders wichtig ist dies bei hohem Fieber, Blut im Stuhl, starken Schmerzen oder Anzeichen einer Austrocknung.

Ältere Menschen, Schwangere, kleine Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem können bei Magen-Darm-Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für Komplikationen haben.

Wer medizinische Hilfe in Anspruch nimmt, sollte auf die Teilnahme an der Veranstaltung und den Zeitpunkt der ersten Beschwerden hinweisen.

Solche Informationen können auch für die epidemiologische Untersuchung hilfreich sein.

Bei schweren akuten Beschwerden steht in Andalusien die Notrufnummer 112 zur Verfügung.

Unsere Einordnung: Ursache muss vor einer Schuldzuweisung geklärt werden

Wenn nach einer gemeinsamen Mahlzeit zahlreiche Menschen erkranken, liegt der Verdacht auf einen lebensmittelbedingten Ausbruch nahe.

Der zeitliche Zusammenhang allein beweist jedoch nicht, dass ein bestimmtes Gericht oder ein Fehler des gastronomischen Betriebs verantwortlich war.

Für die Klärung sind die Ergebnisse der Gesundheitsbehörden entscheidend. Erst die Auswertung von Proben und Erkrankungsdaten kann Hinweise auf den tatsächlichen Übertragungsweg liefern.

Die Tatsache, dass nach bisherigen Angaben keine stationären Krankenhausaufnahmen erforderlich waren, ist erfreulich. Dennoch können starke Magen-Darm-Beschwerden für Betroffene eine erhebliche gesundheitliche Belastung darstellen.

Für die Öffentlichkeit ist vor allem wichtig, dass die Untersuchung nachvollziehbar abgeschlossen und über bestätigte Ergebnisse informiert wird.

Quelle: Euro Weekly News, 13. Oktober 2026: Rund 40 Erkrankte nach Hochzeitsbankett in Benalmádena

Quelle: euroweeklynews.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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