In Estepona in der Provinz Malaga brach am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr ein Waldbrand aus, der die Evakuierung von 70 Personen erforderlich machte und die Sperrung einer Fahrspur der A-7 in Richtung Cádiz bei Kilometer 1.066,5 zur Folge hatte. Das Feuer entstand zunächst in einem Müllcontainer und breitete sich anschließend auf etwa 800 Quadratmeter Gras- und Buschland sowie auf ein angrenzendes Gebäude aus. In einer Garage wurden rund 50 Fahrzeuge durch den Brand beschädigt.
Die Brandbekämpfung erfolgte durch Einsatzkräfte des Provinzialen Feuerwehrverbands zusammen mit spezialisierten Teams von Infoca. Zur Unterstützung wurden ein leichter und ein mittlerer Hubschrauber eingesetzt, zudem waren rund 20 Feuerwehrleute am Boden sowie zwei Löschfahrzeuge im Einsatz. Die Nähe der Flammen und des Rauchs zur Autobahn führte zur vorübergehenden Sperrung einer Fahrspur, um die Sicherheit des Verkehrs zu gewährleisten.
Die Bevölkerung in der Nähe des Rio Padrón-Gebiets war durch Rauch beeinträchtigt, weshalb der Notruf 112 die Anwohner aufforderte, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Evakuierung von 70 Personen diente der Vorsorge und ermöglichte einen reibungslosen Ablauf der Löscharbeiten.
Gegen 19 Uhr meldeten die Einsatzkräfte, dass das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte und zogen sich zurück. Die Sperrung der Fahrspur wurde aufgehoben, der Verkehr normalisierte sich wieder.
Für Anwohner und Besucher der Costa del Sol ist dieser Vorfall ein deutlicher Hinweis auf die anhaltende Waldbrandgefahr in der Region, die durch das mediterrane Klima und die trockene Vegetation begünstigt wird. Die schnelle Reaktion der Feuerwehr und die Zusammenarbeit mit Infoca verhinderten eine weitere Ausbreitung und größere Schäden. Die Situation bleibt dennoch aufmerksam zu beobachten, da in den Sommermonaten erhöhte Vorsicht geboten ist.
Quelle: surinenglish.com
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