Die Stadtverwaltung von Malaga hat gegen einen Grundstückseigentümer ein Disziplinarverfahren eingeleitet, nachdem dieser 20 Zypressen ohne behördliche Erlaubnis gefällt hat. Die fehlenden Bäume wurden bei einer routinemäßigen Inspektion des Parks- und Gartenamts in der Calle Vicente Espinel entdeckt. Laut offiziellen Berichten erfolgte die Fällung ohne Bauantrag, offizielle Genehmigung oder vorherige Rücksprache mit den städtischen Baumpflegern.
Das Umweltamt der Stadt hat den Eigentümer nun formell wegen Verstoßes gegen die lokalen Naturschutzvorschriften angezeigt. Von den gefällten Bäumen konnten 16 als ausgewachsene und wertvolle Exemplare bewertet werden, deren Wert auf 15.137,56 Euro geschätzt wird. Die übrigen vier Bäume waren zu klein, um nach den kommunalen Richtlinien finanziell bewertet zu werden.
Die Stadt bestätigte, dass eine mögliche Geldstrafe den Eigentümer nicht von der Pflicht entbindet, die gefällten Bäume zu ersetzen und den geschädigten Bereich wiederherzustellen. Die Maßnahme verdeutlicht die Bedeutung des Schutzes von Grünflächen in Malaga, einer Region, die sowohl von Einwohnern als auch von Urlaubern wegen ihres Klimas und ihrer Natur geschätzt wird.
Für die Anwohner und Besucher der Costa del Sol ist der Erhalt solcher Baumbestände essenziell, da sie zur Lebensqualität und zum Erhalt des Stadtbildes beitragen. Die Behörden setzen damit ein deutliches Zeichen gegen illegale Eingriffe in die städtische Vegetation und unterstreichen die Bedeutung nachhaltiger Stadtentwicklung.
Das Verfahren gegen den Eigentümer wird weitergeführt, wobei die Stadt auf eine Wiederaufforstung und die Einhaltung der Umweltschutzauflagen besteht. Diese Maßnahmen sind Teil der lokalen Bemühungen, die Grünflächen der Region langfristig zu schützen und zu erhalten.
Quelle: surinenglish.com
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