Eine 35-jährige Frau aus Málaga ist am Montag nach einem schweren Angriff durch ihren Partner verstorben. Die Tat ereignete sich bereits am 16. September in der gemeinsamen Wohnung in der Calle Leoni Benabú. Die Frau wurde von ihrem Partner stranguliert, während ihre minderjährige Tochter das Geschehen mitansehen musste. Die Tochter alarmierte daraufhin den Notruf 112, wodurch die Einsatzkräfte schnell vor Ort sein konnten.
Bei ihrem Eintreffen fanden die Polizisten die Frau in einem Zustand ohne Herz- und Atemfunktion vor. Sie begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und organisierten den Transport in ein Krankenhaus in Málaga. Dort wurde die Frau auf der Intensivstation aufgenommen, befand sich jedoch in einem kritischen Zustand. Trotz aller Bemühungen verstarb sie nun wenige Wochen nach dem Angriff.
Die Polizei ermittelte, dass der Mann versucht hatte, seine Partnerin zu strangulieren, und die Frau letztlich an den Folgen der Strangulation in der Wohnung starb. Die dramatischen Umstände und das Eingreifen der Tochter machen den Fall besonders tragisch. Die Familie der Verstorbenen hat entschieden, ihre Organe zu spenden, was von den zuständigen Stellen bestätigt wurde.
Der Fall wurde als ein Fall von häuslicher Gewalt eingestuft, was in der Region immer wieder ein Thema ist. Für Opfer von Gewalt gibt es verschiedene Anlaufstellen, die rund um die Uhr erreichbar sind. So bietet die Nummer 016 Hilfe in 53 Sprachen an, zusätzlich gibt es eine E-Mail-Adresse und einen WhatsApp-Dienst. Kinder und Jugendliche können sich an die Stiftung ANAR wenden. In akuten Notfällen sollten Betroffene die Polizei über die Nummern 091 oder 062 sowie den Notruf 112 kontaktieren. Auch die App AlertCops ermöglicht eine schnelle Kontaktaufnahme mit den Sicherheitskräften.
Der Fall zeigt erneut die Tragweite häuslicher Gewalt und deren Auswirkungen auf Familien, insbesondere auf Kinder, die Zeugen solcher Gewalttaten werden. Die Behörden und sozialen Dienste in Málaga und der Costa del Sol sind weiterhin gefordert, Schutzmaßnahmen für Betroffene zu verbessern und Hilfsangebote bekannt zu machen. Die nächsten Schritte werden sich auf die Aufarbeitung des Vorfalls und die Unterstützung der Hinterbliebenen konzentrieren.
Quelle: areacostadelsol.com
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