Der Bürgermeister von Málaga, Francisco de la Torre, hat bei einer Veranstaltung zum städtischen Wandel den Plan vorgestellt, die Stadtentwicklung durch eine Kombination aus innerstädtischem Hochhausbau und der Erweiterung von Bauland in der Metropolregion voranzutreiben. Dabei sollen unter anderem die Gemeinden Cártama, Pizarra und die Alhaurines in die städtebauliche Planung einbezogen werden.
De la Torre betonte die Notwendigkeit, neben der Flächennutzung auch die Verfahren zur Planung und Umsetzung zu beschleunigen. Für ihn ist die Agilität in der Stadtplanung mindestens genauso wichtig wie ein guter Plan, der nicht über Jahre hinweg dauern darf.
Innerhalb der Stadtgrenzen sieht der Bürgermeister vor, mehrgeschossige Gebäude zu errichten, um die Kapazität für Wohnraum zu erhöhen. Als Beispiel nannte er die Wohnhochhäuser in Martiricos. Gleichzeitig hat die Stadt Málaga bereits Maßnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass Wohnflächen in touristische Nutzung umgewandelt werden, um den Wohnraum für die Bewohner zu sichern.
Neben dem Hochhausbau und der Erweiterung von Bauland stehen weitere Themen auf der Agenda, darunter die Nutzung der Flächen des ehemaligen Repsol-Geländes, die Überwindung der städtischen Umgehungsstraßen, um Raum für Wachstum zu schaffen, sowie die Verbesserung der Stadtviertel.
Die geplante Einbeziehung der umliegenden Gemeinden in die Stadtentwicklung wird durch eine verbesserte Anbindung im öffentlichen Nahverkehr unterstützt, die die Erreichbarkeit dieser Gebiete erleichtern soll.
Diese städtebaulichen Maßnahmen betreffen vor allem die Einwohner Málagas und der angrenzenden Gemeinden, die von mehr Wohnraum und einer besseren Infrastruktur profitieren sollen. Für Urlauber könnte die Begrenzung touristischer Nutzung in Wohngebieten zu einem ausgewogeneren Stadtbild führen.
Die konkreten Planungen und weitere Schritte zur Umsetzung werden in den kommenden Monaten erwartet, wobei die Stadtverwaltung eine zügige Bearbeitung der Bauvorhaben anstrebt, um den Wohnraumbedarf zeitnah zu decken.
Quelle: malagapress.com
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